{"id":788,"date":"2020-07-09T18:07:06","date_gmt":"2020-07-09T16:07:06","guid":{"rendered":"https:\/\/qualitypush.com\/w\/?p=788"},"modified":"2021-06-04T00:28:49","modified_gmt":"2021-06-03T22:28:49","slug":"was-du-in-interdisziplinaeren-projekten-anders-machen-musst-vor-allem-wenn-du-keine-formale-macht-hast","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/qualitypush.com\/w\/2020\/07\/09\/was-du-in-interdisziplinaeren-projekten-anders-machen-musst-vor-allem-wenn-du-keine-formale-macht-hast\/","title":{"rendered":"Was Du in interdisziplin\u00e4ren Projekten anders machen musst &#8211; vor allem wenn Du keine formale Macht hast"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"525\" height=\"350\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/qualitypush.com\/w\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/stingray-4392776_1920.jpg?resize=525%2C350&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-789\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/qualitypush.com\/w\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/stingray-4392776_1920.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/qualitypush.com\/w\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/stingray-4392776_1920.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/qualitypush.com\/w\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/stingray-4392776_1920.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/qualitypush.com\/w\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/stingray-4392776_1920.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/qualitypush.com\/w\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/stingray-4392776_1920.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Seit ca. 20 Jahren leite ich interdisziplin\u00e4re Projekte, oft ohne direkte formale Macht. Das gelang mir immer recht gut. Doch erst, seitdem ich andere ProjektleiterInnen begleite, verstehe ich nach und nach die eigentlichen Erfolgsfaktoren, die es braucht, um den &#8222;Sack Fl\u00f6he&#8220; organisiert zu bekommen. Hier meine bescheidenen Lessons Learned aus 10 Jahren Begleitung interdisziplin\u00e4rer Projekte, frisch vom Grill geteilt mit Euch:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Was sind die haupts\u00e4chlichen Unterschiede zwischen einem festen Projektteam (oder sogar einem organisatorisch verankerten Team) und einem interdisziplin\u00e4ren Projektteam? Ich meine damit nicht ein Team mit gemischten Skills. Ich meine den Fall, dass unterschiedliche Gewerke oder Abteilungen Menschen f\u00fcr das Projekt &#8222;abstellen&#8220; wie man so doof sagt. Also tempor\u00e4r entsenden oder schlimmer noch, einige Stunden pro Woche &#8222;immer mal mitmachen lassen&#8220;. Die Unterschiede zum festen Team sind enorm:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li><strong>Du setzt oft nicht auf gr\u00fcner Wiese auf, Du schlidderst in braunes Sediment hinein<\/strong><\/li><li><strong>Du bist nicht die Chefin, Du bist eher sowas wie der Zahnarzt<\/strong><\/li><li><strong>Du hast wahrscheinlich keine Ahnung, hoffentlich haben sie die Andere<\/strong>n!<\/li><li><strong>Du brauchst wertvolle Beziehungen, aber ausgerechnet daf\u00fcr hast Du keine Zeit<\/strong><\/li><li><strong>Du hast Deine Ziele&#8230; wir haben unsere&#8230;<\/strong><\/li><li><strong>Du musst \u00fcberleben auf dem schmalen Grat zwischen &#8222;Schlucht der Irrelevanz&#8220; und &#8222;Felskante der Organisations-Silos&#8220;<\/strong><\/li><\/ol>\n\n\n\n<p><strong>1. Greenfields gibt es im Irlandurlaub, in der Projektarbeit nur ganz selten!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Leider werden interdisziplin\u00e4re Projekte oft aufgesetzt, nachdem in den einzelnen Silos l\u00e4ngst Vorprojekte gescheitert sind. Manchmal haben diese nicht miteinander geredet. Manchmal kannten sie sich nicht mal gegenseitig. Und wenn dann alles im Graben liegt, wird halt ein gro\u00dfes Projekt aufgesetzt. <\/p>\n\n\n\n<p>Die ersten Stimmen dazu werden in etwa lauten: &#8222;alle an einen Tisch&#8220; oder &#8222;ganz neu anfangen jetzt&#8220;. Doch schnell werden folgende Stimmen dazukommen: &#8222;Halt! Nicht ganz neu &#8211; wir haben doch schon so viel investiert&#8220;. Und &#8222;wir haben schon ein System gelauncht, das muss jetzt aber weiter genutzt werden&#8220;. Und &#8222;wir haben die angepeilten Kunden des Projekts schon so oft mit Anforderungsabfragen genervt, da brauchen wir nicht nochmal ankommen mit&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Du als Leiterin eines interdisziplin\u00e4ren Projektes schlidderst mitten rein in mehrere Sedimentschichten. Klatsch! Da bleibt schnell mal ein Stiefel stecken. Mit Sediment kann man auf zwei Arten umgehen: bloss nicht aufwirbeln oder den gro\u00dfen Saugbagger holen. Ich empfehle in den meisten F\u00e4llen das erstere: Wenn Du nicht alle Altlasten fr\u00fch vollst\u00e4ndig entsorgt bekommst, um auf frischem Boden neu anzufangen, dann lass eher Schlamm Schlamm sein. Unterbinde fr\u00fchzeitig (und wertsch\u00e4tzend) jegliche Versuche, alten Schlick als frischen Strandsand zu verkaufen. Finde Wege, neue L\u00f6sungen aus der neuen interdisziplin\u00e4ren Zusammensetzung des Teams heraus zu entwickeln. Und wenn diese L\u00f6sungen der einen oder anderen alten Idee gleichen, dann feiert gemeinsam diese Erkenntnis.  Es ist dann aber Eure gemeinsame. Tappe nicht in die Falle, dass Du die Klagemauer wirst f\u00fcr alle gescheiterten Ideen aus der Zeit vor Deinem Projekt!<\/p>\n\n\n\n<p>In seltenen F\u00e4llen bekommst Du die Chance, den Saugbagger zu holen, dann greif zu. Verfalle nicht der &#8222;Sunk Cost Fallacy&#8220;, dem Irrglauben, versenktes Geld durch noch mehr Geld zu retten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Facetime ist nicht gleich Facetime (frage mal meinen Vorstand und meinen Zahnarzt)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Interdisziplin\u00e4r klingt so sch\u00f6n. Fast wie ein Werbefoto mit Models aller Hautfarben &#8211; meist witzigerweise alle jung, frisch von der Uni&#8230; Ja und es klingt modern. Alle sind dabei. Alle bringen sich ein. Alle kommen zu Deinem Jour Fixe. Autsch. Hier kommt der linke Haken der Realit\u00e4t. Viele von Euch werden wissen, dass es nciht Jours Fixe, oder Jour Fix hei\u00dft. Manche werden grad noch wissen, dass das Wort weder englisch noch franz\u00f6sisch ist (sondern irgendwas Erfundenes). Aber kaum einer wird wissen, dass das <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jour_fixe\" target=\"_blank\">Erscheinen bei einem Jour Fixe urspr\u00fcnglich freiwillig<\/a> war. Gute Jours Fixes (oder im Plural auch Jour Fixe?) hatten sich ihre Beliebtheit erarbeitet und die Teilnehmer stimmten gnadenlos mit den F\u00fc\u00dfen ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie bekommt man nun ein Team regelm\u00e4\u00dfig zusammen, ohne dass man ihren Arbeitsplatz in ein gemeinsames B\u00fcro verlegt? Halt! Das k\u00f6nnte auch eine L\u00f6sung sein: Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, dass Arbeitspl\u00e4tze wenigstens tempor\u00e4r in ein gemeinsames B\u00fcro verlegt wurden. Projekthaus hie\u00df das dann, sobald es um mehr ging als ein paar Tische und St\u00fchle. Oder signalisiere wenigstens durch Freihalten von Stammpl\u00e4tzen den Teammitgliedern, dass sie immer willkommen sind. Sp\u00e4testens seit Corona kann man auch remote Wege finden, Teamverbundenheit zu st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber R\u00e4ume sind nicht alles. Bist Du selbst eigentlich ein People Magnet? Ich habe wenigstens immer Eis mitgebracht. Oder eine spannende Story. Oder aufregende kleine Sonderprojekte. Oder positives Feedback von den Projektkunden. Oder eine Vorstandspr\u00e4se mit den Herausforderungen des n\u00e4chsten Jahres &#8211; &#8222;exklusiv f\u00fcr Euch, meine geliebten Projektpartner aus den anderen Bereichen!&#8220; Wohlgemerkt: Mitgebracht! Denn ich war viel \u00f6fter bei meinen Projektmitgliedern, dort wo die den ganzen Tag arbeiten, als dass ich sie zu mir in den Jour Fixe Raum zitiert h\u00e4tte. Dahin kamen sie aufgrund des funktionierenden Team Spirits dann von allein, p\u00fcnktlich und regelm\u00e4\u00dfig.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Interdisziplin\u00e4r hei\u00dft: Alle wissens besser. Mach was draus.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mein erstes gr\u00f6\u00dferes Projekt setzte sich aus Leuten zusammen, die sehr unterschiedliche Hinterg\u00fcnde hatten. Design, Konstruktion, AR\/VR, IT, Marketing, Training, Berater, Agenturen, &#8230; inklusive Externer waren wir immerhin \u00fcber 40 Personen. Alle hatten ihre eigene Sprache, ihre speziellen Denkweisen, ihre Arbeitsmethoden. Das ging manchmal ziemlich hin und her zwischen den Gewerken. Ich meine hier nicht Zielkonflikte, die behandle ich sp\u00e4ter. Ich meine: Man sprach mit Leidenschaft aneinander vorbei.<\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht war es ganz n\u00fctzlich, dass ich eher journalistisch ausgebildet war, mit einem Schuss Selfmade-Projektmanager. Das gab mir zumindest eine geh\u00f6rige Portion Pragmatik und Bescheidenheit mit &#8211; fachlich konnte ich keinem das Wasser reichen. Die drei gr\u00f6\u00dften Herausforderungen waren gleichzeitig auch die drei gr\u00f6\u00dften Erfolgsfaktoren: Jede Partei kennenlernen, verstehen, zwischen allen und mir \u00fcbersetzen. Unerm\u00fcdlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer es nicht selbst erlebt hat, der wird kaum glauben, wie unterschiedlich die Denke und die Sprache von Menschen ist, die nicht aus derselben Ausbildung oder Arbeitswelt stammen. Stecke mal einen Anwalt, einen Profisportler und einen Landschaftsgestalter in ein interdisziplin\u00e4res Team&#8230; Wer dann nicht zwischen den Parteien \u00fcbersetzt, macht mehrere Dinge falsch: Er wird selbst nicht verstanden werden. Er wird die anderen nicht verstehen. Die anderen werden sich untereinander nicht verstehen. Und das eigentliche Potential der interdisziplin\u00e4ren Besetzung wird gar nicht gehoben. Es entsteht dann eine seltsame Gruppe, die schlechtere Leistungen bringt, als eine v\u00f6llig homogene &#8211; und Frust.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe daher immer viel Zeit darauf verwendet, die anderen zu verstehen und zwischen den Parteien hin und her zu laufen, um zu vermitteln. Durch irgendeine T\u00e4tigkeit muss das interdisziplin\u00e4re Wissen ja verkn\u00fcpft werden. Die Welt ist schlie\u00dflich nicht CSI wo Genies sich einfach so die B\u00e4lle zuwerfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Oft musste ich auch den Funken der Begeisterung (oder der Dringlichkeit) transportieren, der es nicht von einer Partei zur anderen geschafft hatte, trotz mehrmaligen Z\u00fcndens der einen Seite. Ein Beispiel? Ein Coder findet es evtl. total enervierend, mitten im Sprint die fucking Farbe eines Knopfes zu \u00e4ndern, Backlog Position #12938123. Aber wenn die Oberoberchefin aus dem Marketing nunmal morgen drauf guckt und als erstes denkt &#8222;b\u00e4h, die mega h\u00e4sslichen Kn\u00f6ppe sind ja immer noch da&#8220;&#8230; Tja, ich mag es echt nicht, wenn man Experten ins Handwerk pfuscht, in diesem Fall dem SCRUM Team mit seinem eventuell vorhandenen SM. Aber manchmal entscheidet \u00fcber Leben und Tod eines Projektes eben nicht, dass man die SCRUM Regeln f\u00fcr Sprintbacklogs eingehalten hat, sondern dass Du als interdisziplin\u00e4rer Projektleiter durchgreifst, wenn Du den Weltuntergang kommen siehst. Daf\u00fcr muss man sich gut verstehen und sich vertrauen. (Ein bisschen fachliche Kenntnis schadet aber auch hierbei nicht).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4. Keine Zeit ist immer &#8211; nutze sie f\u00fcr den Beziehungsaufbau<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich hast Du keine Zeit, Dich mit allen im Projekt regelm\u00e4\u00dfig auch \u00fcber das rein Fachliche hinaus zu unterhalten. Deswegen verbringst Du ja auch so viel Zeit mit denen, deren Nasen Dir besser passen, ne? Beziehungsaufbau ist essentiell. \u00dcberlass das nicht Deinem Geschmack f\u00fcr den richtigen Mittagspartner!<\/p>\n\n\n\n<p>Jede Minute, die Du heute investierst, spart Dir morgen 2. Richtig effektive Manager sind auch deswegen so erfolgreich, weil sie die richtigen Leute kennen. Ich meine kennen. Nicht &#8222;mal im Meeting gesehen&#8220; oder deren Namen aus dem Telefonbuch kennen. Richtig uneffektive Leute &#8211; steile These jetzt mal &#8211; gehen jeden verdammten Tag mit denselben ineffektiven Menschen zum Mittag. Sicher super liebe Leute, aber \u00fcber Sympathie schreib ich ja gerade nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Netzwerk dass Du aufbaust, ist \u00fcbrigens auch ein wesentlicher Teil Deiner Leistung f\u00fcr Deine Firma. Es ist nicht egoistisch, sich zu vernetzen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass einige Menschen Netzwerke als Filz empfinden. Doch Firmen sind Konstrukte aus Menschen. Wenn die ganz ohne Vernetzung und gegenseitiges Vertrauen arbeiten k\u00f6nnten, w\u00e4ren sie die Borg oder eine Murmelbahn oder ein Ameisenhaufen. Vernetzungsarbeit ist genauso Arbeit wie andere Todos. Priorisiere Vernetzung nicht nach unten. Priorisiere permanentes &#8222;sich rumschlagen mit vermeintlichen Idioten, deren Tun und Denken Du nicht verstehst&#8220; nach unten. Denn wahrscheinlich verstehst Du sie nur deshalb nicht, weil Du dich nicht genug mit ihnen und ihrer Welt auseinander gesetzt hast. Klar gilt das mit dem Vernetzen auch f\u00fcr Teamleiter fester Teams und generell f\u00fcr jeden. F\u00fcr interdiszinplin\u00e4re Projektleiter ohne Macht ist es aber lebensnotwendig.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5. Es ist gut, Ziele zu haben. Gemeinsame Ziele w\u00e4ren herzallerliebst<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die oben beschrieben Punkte werden Dir helfen, eine m\u00f6glichst partnerschaftliche Beziehung zu allen aufzunehmen, das geht auch nicht anders. Ohne offene B\u00fccher keine offenen T\u00fcren und keine offenen Herzen! Stattdessen viele offene Tasks. In Deinem Projekt treffen all die Welten, Sprachen und Zielsetzungen, ja auch die versteckten Agenden der einzelnen entsendenden Bereichen aufeinander &#8211; na und? Ist doch spannend. Du kannst das Optimun f\u00fcr alle suchen, vermitteln, verhandeln, Knoten durchschlagen. Das geht aber nur, wenn Du die Ziele aller kennst. Wenn sie sie Dir offenlegen. Dabei hilft keine Aufgabenverteilungsexcel und kein Projektsteckbrief. Dabei hilft Vertrauen und gegenseitiges Interesse.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist ganz normal, dass ihr alle unterschiedlichen Herren dient und Zielkonflikte habt. Lass das nie zum eigentlichen Hemmschuh werden, sondern strebe im Team einen offenen, gut gelaunten, sportlichen Umgang mit dieser Realit\u00e4t an.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>6. Unterm Radar: ignoriert. Auf dem Radar: flambiert<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Interdisziplin\u00e4re Projekte sind manchmal Chefsache. Manchmal aber auch nicht. Meist sind sie was dazwischen. Meist mokeln sie vor sich hin und heischen der Aufmerksamkeit der Obrigkeit ohne viel Erfolg. Aber wehe, es knirscht. Dann kommen die Steuerkreise n\u00e4her. Eskalationsprozess&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Oder wehe, Dein Projektteam erfindet neue Prozesse, die der einen oder andern entsendenden Abteilung ins Revier hageln &#8211; herrjeh &#8211; Projekt machen gern, aber die Welt ver\u00e4ndern bitte nicht. Da k\u00f6nnte ja jeder kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Daher fl\u00fcchten sich manche Projekte bewusst in den Keller, blo\u00df nicht auffallen,  sonst reden die alle mit. Lasst uns hier mal sch\u00f6n in Ruhe unser Ding machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Leiterin eines interdisziplin\u00e4ren Projektes solltest Du <strong>alle<\/strong> Register ziehen, um die n\u00f6tige Balance zwischen Freiheit und Aufmerksamkeit zu bekommen &#8211; und zwar zur richtigen Zeit. Dazu kann auch mal der Keller geh\u00f6ren. Aber eben auch mal das Oberdeck!<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz ganz wichtig ist, dass das Projekt von den wichtigsten Leuten in der Initiierung getragen wird, dann wenn festgelegt wird, worum es geht, wer mitmachen soll und was man sich erhofft.<\/p>\n\n\n\n<p>Eher unwichtig ist diese Aufmerksamkeit in der Phase des Teambuildings, wenn alles aufgesetzt wird. Regelm\u00e4\u00dfig einen Wasserstand durchgeben, auch proaktiv, kann hingegen selten schaden.<\/p>\n\n\n\n<p>Super wichtig wird es wieder, wenn Du siehst, dass die Projektziele wesentlich verfehlt werden k\u00f6nnten. Und zwar sowohl, um dies fr\u00fch offengelegt zu haben, als auch, um der Obrigkeit deinen Plan vorzulegen, was Du zu tun gedenkst, oder auch um Support zu bekommen. Melde blo\u00df niemals eine drohende Katastrophe an, ohne Deinen Plan, was Du jetzt tun willst. Ein Brandmelder ist im Gegensatz zu einem Feuerwehrauto ein g\u00fcnstiges, austauschbares Ger\u00e4t &#8211; you know what I mean?<\/p>\n\n\n\n<p>Zuguterletzt ist es eine Kunst zu entscheiden, dass ein Projekt auch mal zuende ist. Du kannst hier mit steuern. Beende das Projekt, wann Du es f\u00fcr richtig h\u00e4ltst, anstatt ewig weiter zu machen, in der Hoffnung, jemand kommt und sagt: das l\u00e4uft aber super hier. Dann seid Ihr kein Projekt, sondern eine Institution und fangt sofort an zu verkrusten. Au\u00dferdem wird sich bald der Rotstift zeigen. 10% Effizienz j\u00e4hrlich werden doch wohl drin sein. Und wenns so gut l\u00e4uft bei Euch, dann kippen wir doch noch dies und dies und das bei Euch rein! Lieber ein Ende mit gro\u00dfer Party und ein Folgeprojekt aufsetzen!<\/p>\n\n\n\n<p>FAZIT<\/p>\n\n\n\n<p>Wenige Menschen haben, was es braucht, um ein gr\u00f6\u00dferes interdisziplin\u00e4res Projekt erfolgreich zu leiten. Sofern ihr kein Rohrkrepierer seid, sondern ein Projekt unter Dampf, geht es bei euch schneller, komplexer und politischer zu als bei den Kollegen in den Linienteams. Eine bessere Schule f\u00fcr angehende F\u00fchrungskarrieren gibt es aber kaum. St\u00fcrz dich hinein!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit ca. 20 Jahren leite ich interdisziplin\u00e4re Projekte, oft ohne direkte formale Macht. Das gelang mir immer recht gut. Doch erst, seitdem ich andere ProjektleiterInnen begleite, verstehe ich nach und nach die eigentlichen Erfolgsfaktoren, die es braucht, um den &#8222;Sack Fl\u00f6he&#8220; organisiert zu bekommen. 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